Mercedes-Benz

Gramlings Ausbildungsquote trotz Corona unverändert.

02.09.2020

Mosbach/Walldürn/Mudau. Im letzten Jahr sah das Gruppenfoto noch anders aus. Alle standen dicht nebeneinander Schulter an Schulter. Aber in Zeiten von Corona muss man eben neue Wege bestreiten.
Gleichgeblieben ist jedoch die Anzahl der Ausbildungsplätze, die das Autohaus anbietet: Mit 15 technischen und 5 kaufmännischen Auszubildenden zählt das Unternehmen zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region.
Als sich die Jugendlichen bei Gramling vor einigen Monaten bewarben, ahnte noch niemand, wie ein kleiner Virus die Welt verändern sollte. Natürlich ist vieles anders und es gibt jede Menge neue Herausforderungen, aber Geschäftsführer Felix Gramling sowie die beiden Ausbilder Sibylle Brauch (kfm. Bereich) und Alfred Hubert (techn. Bereich) stehen zu ihrem Wort und sind der hohen Anzahl von Azubis treu geblieben.
Bei Gramling ist man sehr froh, dass sich vor einigen Monaten wieder so viele tolle Jugendliche für eine Ausbildung bewarben. Auf einen dieser engagierten, jungen Menschen zu verzichten und Ausbildungsplätze zu reduzieren, daran hat man im Hause Gramling keine Minute gedacht. Auch wenn Corona wirtschaftliche  Spuren hinterlassen hat, an den Ausbildungs-plätzen darf nicht gespart werden.
Dahinter steckt die Philosophie der Geschäfts-leitung, dass ein Unternehmen gerade in schwierigen Zeiten besondere soziale Verantwortung haben und demonstrieren muss. Dieser Verantwortung muss man vor allem gegenüber der jungen Generation gerecht werden. Junge Leute brauchen eine Perspektive.
Seit Gründung des Unternehmens im Jahre 1908 gab es immer wieder schwierige Zeiten, Rezessionen, Öl- oder Wirtschaftskrisen.
Aber das Thema Ausbildung wurde bei Gramling seit Generationen immer hochgehalten, weil „es immer irgendwie weitergeht. Und dann braucht man die richtigen Leute.“  
Somit arbeiten bei Gramling bestausgebildete Fachkräfte, die den Anforderungen der Kunden als auch der Daimler AG gerecht werden.
Seit 1950 haben ca. 950 Jugendliche erfolgreich ihre technische oder kaufmännische Ausbildung in einem der drei Gramling Betriebe abgeschlossen. Fast immer gab es Kammer-sieger oder Innungsbeste und vermutlich ist auch hier wieder eine(r) dabei.